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GrasGRÜN Duisburg

Der Ansprechpartner für grüne und grün-alternative Jugendliche

Stadtrat soll Resettlement Programme unterstützen

Die Grüne Jugend Duisburg hält Flucht aufgrund von Konflikten,Umweltkatastrophen, politischer Verfolgung, Hunger, Armut und anderen Gründen als eine der wichtigsten Problemstellungen dieser Zeit. Tiny Rasche, Sprecherin der Grünen Jugend stellt fest: “Wir gehen davon aus, dass kaum jemand freiwillig Land, Familie und Freunde verlässt.”, und Sprecher Gerwin Ruske fügt hinzu, dass Flucht zumeinst von Industriestaaten wie Deutschland verursacht wird. Beispiele sind hier unsinnige Grenzziehungen in Afrika durch die Kolonialmächte, die viele Konflikte anheizen; ökologische Schäden infolge des Klimawandels, die im hohen Maße auf das Konto der Industrie in den wohlhabenden Ländern zurückgehen; oder Schutzzölle bzw. Subventionen bspw. der Agrarprodukte, die eine wirtschaftliche Entwicklung der wenig “entwickelten” Länder erschweren. Aus diesem Grunde hofft die Grüne Jugend, dass Deutschland seiner historischen und ethisch-moralischen Verantwortung nachkommt und sich auf europäischer Ebene gegen eine Abschottungspolitik einsetzt.

Außerdem fordern die Jugendlichen den Stadtrat auf, eine Resolution zur Unterstützung des Resettlementprogrammes zu beschließen. Hinter dem Begriff Resettlementprogramme verbirgt sich die praktizierte Politik der Ansiedlung besonders benachteiligter Flüchtlinge aus hochgradig gefährdeten Regionen.
Nach Ansicht der Grünen Jugend Duisburg sollte die Stadt anbieten, Flüchtlingen eine langfristige Bleibe zu geben und damit der Bundesregierung Druck zu machen, das Programm zu unterstützen.

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