GrasGRÜN Duisburg
Der Ansprechpartner für grüne und grün-alternative Jugendliche
Januar 25, 2010 at 5:56 pm · Filed under Uncategorized
Am 08.01.2010 antwortete die Landesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünenfraktion bezüglich der Konditionierungsanlage für radioaktive Abfälle in Duisburg Wanheim.
Die Anfrage sollte u.a. klären, wie viel Müll in der Duisburger Konditionierungsanlage gelagert wird und welche Mengen lagerfähig komprimiert werden.
Die schwarz-gelbe Landesregierung gibt sich verschlossen - maximal zwei Sätze reichen ihr zur Beantwortung der einzelnen Fragen. Und hier bleibt sie auch noch erstaunlich offen: ganz in orwellscher Tradition bedient sie sich Worten wie der “Umgangsmenge” oder stellt fest, dass es sich um eine “Transportbereitstellungs- lagerung” handele.
Zumindest sei jetzt klar, dass die nicht unerhebliche Menge von 600 Tonnen Atommüll in Duisburg lagere, so die einhellige Meinung der Mitglieder. Wie lange die dort lagere und wie viel mehr dort gelagert werden dürfe, bleibt offen. Von daher sei es wichtig, dass am 23.01. viele Menschen vor der GNS in Duisburg gegen Atomstaat, Atomregierung und Atomkraft demonstrierten.
Januar 14, 2010 at 1:56 pm · Filed under Uncategorized
Liebe Mitglieder der Grünen Jugend in Duisburg,
liebe Interessierte,
wir möchten euch gerne zu unserer Jahresmitgliederversammlung einladen am 13. Februar in der Grünen Geschäftsstelle (Adresse s oben) einladen. Wir werden dort den neuen Vorstand wählen und natürlich den alten verabschieden. Außerdem freuen wir uns auf eure Ideen zur Jahresplanung 2010.
Tagesordnung
1. Formalia
2. Bericht des alten Vorstands
3. Entlastung des Vorstands
4. Satzungsänderungen
5. Wahl des neuen Vorstands und eines/r SchatzmeisterIn
6. Ideen zur Jahresplanung
Dezember 7, 2009 at 10:21 pm · Filed under Uncategorized
Sofortiger Ausstieg
Im dreiundzwanzigsten Jahr nach der Tschernobyl-Katastrophe versuchen vermeintliche Klimaretter_innen, Atomkraft wieder mehrheitsfähig zu machen. Doch wir wissen, Atomkraft ist lebensgefährlich, eine ausschließlich friedliche Nutzung trügerisch und eine sichere Endlagerung schier unmöglich. Von daher halten Bündnis90/DIE GRÜNEN Kreisverband Duisburg an ihrer Forderung nach dem sofortigen Atomausstieg fest.
Atomstadt Duisburg einen Strich durch die Rechnung machen
Die Atomenergiedebatte verengt sich häufig auf die Meilerstandorte oder die Zwischenlager. Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit den Aktivist_innen vor Ort, sehen unsere Handlungsmöglich- keiten aber vor allem hier in Duisburg. Gegenüber der Gesellschaft für Nuklear Service, welche in einem Wanheimer Wohngebiet eine Atommüll-Konditionierungsanlage betreibt, gilt größte Wachsamkeit. Hier wurde radioaktiver Stahlschrott für ein halbes Jahr eingelagert, verpresster Atommüll darf dort zwei bis vier Jahre aufbewahrt werden.
Aus unserer Sicht besteht die Gefahr, dass Duisburg faktisch als Zwischenlager etabliert wird und dass in der nächsten Zeit, nach Überschreitung der Lagerkapazität, eine ganze Welle von Transporten durch unsere Stadt gehen wird. Eine solche Entwicklung lehnen wir entschieden ab.
Zudem sprechen wir uns grundsätzlich gegen eine Einlagerung von Atommüll in Wohngebietsnähe aus. Von daher wollen wir den Protesten gegen die GNS in Duisburg unter die Arme greifen und am 23. Januar mit AtomgegnerInnen aus ganz NRW an der Friemersheimer Straße demonstrieren.
Offene Fragen
1.Wie viel Atomschrott (sowohl Stahl als auch „konventioneller“ Müll) lagert in Duisburg?
2.Wie viel Atommüll darf in Duisburg eingelagert werden?
3.Wohin wird der Müll als nächstes transportiert? Wann finden die Transporte statt?
4.Finden wirklich nur Verpressungen von mittel- und schwachradioaktivem Material statt oder wird auch der Müll der Reaktorkerne hier komprimiert?
5.Wie viele Transporte gehen durchschnittlich auf welchem Wege (Straße/Bahn) zur Anlage hin – wieviele Transporte gehen im Schnitt auf welchem Wege wohin?
November 23, 2009 at 9:39 pm · Filed under Uncategorized
Mitgliederversammlung der Grünen wählte grüne Jugendliche für die neue Besetzung ihrer Ausschüsse
Auf ihrer letzten Mitgliederversammlung wählten die Duisburger Grünen ihre
Liste für die Ausschüsse der Stadt, die heute (Montag) vom Stadtrat formal
beschlossen wird. Unter anderem wurden der junggrüne stellvertretende
Bezirksbürgermeister von Rheinhausen Philipp Hummel (19) sowie der Sprecher
der Grünen Jugend Duisburg Gerwin Ruske (19) gewählt. Beide wollen frischen
Wind in die Fraktion bringen und junggrüne Inhalte vertreten.
“Im Schulausschuss werde ich dafür kämpfen, dass sich die Schulen den
individuellen Bedürfnissen und Stärken der Schülerinnen und Schülern
anpassen, anstatt Individualität mithilfe von Kopfnoten zu bestrafen. Schule
ist mittlerweile zu einer puren Frustveranstaltung geworden, das darf nicht
so weiter gehen, Kinder verbringen mehr als ihre halbe Kindheit in der
Schule”, betont Gerwin Ruske, der frisch in den Schulausschuss gewählt wurde
und zurzeit die 13. Klasse der Gesamtschule Duisburg Süd besucht. “Auch
werde ich mich für mehr Barrierefreiheit in den Schulen einsetzen, damit
Menschen mit Behinderungen am Schulalltag teilnehmen können“, so Ruske.
Der stellvertretende Bezirksbürgermeister von Rheinhausen Philipp Hummel
wurde dagegen in den Sportausschuss gewählt. Er besucht zurzeit die 13
Klasse am Grafschafter-Gymnasium und möchte sich für eine verstärkte
Förderung von kleinen Vereinen einbringen. “Im Sportausschuss werde ich mich
für eine verbesserte Förderung von kleinen Vereinen einsetzen. Ich selbst
bin schon seit meiner frühsten Kindheit im Schwimmverein Rheinhausen 1913
und bekomme daher die Nöte der kleinen Vereine hautnah zu spüren.
Daher ist mir bewusst, dass die Existenz vieler kleiner Vereine durch einen
großen finanziellen Mangel gefährdet ist.”
Des Weiteren ist Philipp Hummel der Ansicht, dass der Breitensport in allen
Bereichen des Sports nicht auf der Strecke bleiben darf, da es genügend
Menschen gibt, die auf Grund verschiedenster Handicaps keinen Leistungssport
betreiben können. Es sei nicht zu leugnen, dass kleine Vereine einen großen
Beitrag zum sozialen Engagement unserer Gesellschaft beitragen. Beide haben
für die Zukunft viel vor.
Oktober 5, 2009 at 11:42 am · Filed under Uncategorized
am 25.10.2009 ab 10:30
in der Geschäftsstelle von Bündnis90/DIE GRÜNEN Duisburg
Kardinal-Galen-Str. 23-25 in Mitte
Wir denken ökologisch, sozial und pazifistisch,
sind basisdemokratisch und diskussionsfreudig,
wissen, dass diese Gesellschaft sich verändern muss,
und haben Spaß an alternativen Aktionsformen.
Du auch? - Dann sei dabei und bring dich ein!
Weitere Informationen hier:
Blog: grasgruen-duisburg.de
Homepage: gj-duisburg.gj-nrw.de
E-Mail: post [at] grasgruen-duisburg.de
Telefon: 0203/330030
August 23, 2009 at 2:04 pm · Filed under Uncategorized
Rocken für den Regenwald, am 28.08.2009 im Ratskeller Hamborn. Eintritt 4 Euro, davon mind. 1 Euro Spende. Mit dabei Approaching Rage, Stromaufwärts, Her Majesty’s Ass. Einlass: 19:30
Juni 21, 2009 at 11:17 pm · Filed under Uncategorized
Die Duisburger Polizei scheint vom Bildungsstreik unerwartet getroffen
worden zu sein und eine Gegendarstellung zu der der Demonstranten für
notwendig zu erachten. Das Presseportal der Polizei Duisburg gab am
17.06.2009 um 16:19 eine Pressemitteilung unter dem Titel “Bildung und
Erziehung bisher offenbar zu kurz gekommen” heraus. Hierin stellt die
Polizei die demonstrierende SchülerInnenschaft als einen
unberechenbaren, schlecht erzogenen und ungebildeten Mob dar.
Die Grüne Jugend Duisburg fragt, was sich Duisburger PolizistinnEn unter
Bildung und Erziehung vorstellen. “Wir haben den Eindruck innerhalb der
Duisburger Repressionsorgane herrsche der Konsens, dass gut erzogen ist,
wer erduldet, runterschluckt und bloß keinen zivilen Ungehorsam zeigt.”,
erklärt Nils Friebe, Schatzmeister der Grünen Jugend Duisburg. Außerdem
stelle sich die Frage, warum die Duisburger Polizei die Demonstrierenden
überhaupt bewertet.
Gerade in punkto Bildung vermuten wir auf Seiten der Polizei gravierende
Lücken: das Stürmen einer Wohnung mit Isrealfahne war da nur die Spitze
des Eisbergs, regelmäßige rüde Auftritte und die unhinterfragte
Abschiebehilfe zeigen, dass die Bildungslücke dringend geschlossen
werden muss.
Juni 17, 2009 at 11:08 pm · Filed under Uncategorized
In dieser Woche will der Bundestag über ein Gesetz zur unterirdischen Speicherung (CCS) des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid entscheiden. CCS beschreibt eine Technik bei der das CO2, welches in Kohlekraftwerken produziert wird, abgespalten und verflüssigt wird. Anschließend wird es durch Pipelines transportiert und dann unterirdisch gelagert.
Allerdings ist das Verfahren noch lange nicht so weit entwickelt, dass es kurzfristig angewandt werden könnte. Außerdem muss das CO2 für immer sicher unter der Erde lagern. Wie solche Sicherheitsansprüche in der Realität aussehen, demonstrieren die radioaktiven Abfälle anschaulich.
Innerhalb der SPD-Fraktion ist das Gesetz zur unterirdischen Speicherung CO2s wegen der oben genannten Bedenken höchst umstritten, der SPD-Energieexperte Scheer hat bereits seine Ablehnung angekündigt. Tiny Rasche, Sprecherin der Grünen Jugend Duisburg: „Wir wünschen uns eine SPD, die den Kohle in die Aschetonne wirft und uns damit klimafeindliche Risikotechnologien erspart.“
Die Grüne Jugend Duisburg appelliert daher an die Duisburger Abgeordneten Petra Weiß und Johannes Pflug, der Grünen-Fraktion und ihrem Fachpolitiker zu folgen.
Die Position der Grünen Bundestagsfraktion gibt es hier.
Juni 12, 2009 at 11:05 am · Filed under Uncategorized
Die Grüne Jugend Duisburg hält Flucht aufgrund von Konflikten,Umweltkatastrophen, politischer Verfolgung, Hunger, Armut und anderen Gründen als eine der wichtigsten Problemstellungen dieser Zeit. Tiny Rasche, Sprecherin der Grünen Jugend stellt fest: “Wir gehen davon aus, dass kaum jemand freiwillig Land, Familie und Freunde verlässt.”, und Sprecher Gerwin Ruske fügt hinzu, dass Flucht zumeinst von Industriestaaten wie Deutschland verursacht wird. Beispiele sind hier unsinnige Grenzziehungen in Afrika durch die Kolonialmächte, die viele Konflikte anheizen; ökologische Schäden infolge des Klimawandels, die im hohen Maße auf das Konto der Industrie in den wohlhabenden Ländern zurückgehen; oder Schutzzölle bzw. Subventionen bspw. der Agrarprodukte, die eine wirtschaftliche Entwicklung der wenig “entwickelten” Länder erschweren. Aus diesem Grunde hofft die Grüne Jugend, dass Deutschland seiner historischen und ethisch-moralischen Verantwortung nachkommt und sich auf europäischer Ebene gegen eine Abschottungspolitik einsetzt.
Außerdem fordern die Jugendlichen den Stadtrat auf, eine Resolution zur Unterstützung des Resettlementprogrammes zu beschließen. Hinter dem Begriff Resettlementprogramme verbirgt sich die praktizierte Politik der Ansiedlung besonders benachteiligter Flüchtlinge aus hochgradig gefährdeten Regionen.
Nach Ansicht der Grünen Jugend Duisburg sollte die Stadt anbieten, Flüchtlingen eine langfristige Bleibe zu geben und damit der Bundesregierung Druck zu machen, das Programm zu unterstützen.
Juni 3, 2009 at 5:32 pm · Filed under Uncategorized
Hintergrund
Kohlekraftwerke dieser Generation und Größe verursachen über die Verbrennungsabgase Luftschadstoffe (Feinstaub, Schwermetalle, radioaktive Elemente) enormen Ausmaßes.
Das Steinkohlekraftwerk soll nicht das einzige Großprojekt sein, das neu hinzukommen soll. Wir erinnern an den Ausbau der Müllverbrennungsanlage Krefeld und an das geplante Zementwerk im Krefelder Hafen.
Weil wir uns nicht die Luft zum Atmen, die Gesundheit und unseren Lebensraum zerstören lassen wollen, sagen wir Nein zu diesen Plänen.
Kohlekraftwerke machen es darüber hinaus unmöglich, selbst die von der Bundesregierung beschlossenen Klimaschutzziele bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes zu erreichen. Deshalb müssen wir uns von der Idee verabschieden, alte Kohlekraftwerke durch Neue zu ersetzen.
Dezentralen Kraftwerken, die sowohl Strom als auch Wärme erzeugen und je nach Bedarf mit unterschiedlichen Brennstoffen befeuert werden, gehört die Zukunft, da sie kosteneffizienter und weitaus nachhaltiger sind als Großkraftwerke.
Ihr Gesamtwirkungsgrad liegt bei 80 - 90 % und damit erheblich höher als bei den Großkraftwerken auf Kohlebasis. Dementsprechend geringer fallen auch die Emissionswerte aus.
Darüber hinaus können dezentrale Kraftwerke Stromnetze stabilisieren, an die Wind- oder Solaranlagen mit schwankender Einspeisung angeschlossen sind.
Es gibt also viele gute Gründe, gegen den Bau dieses Kohlekraftwerks zu demonstrieren.
Noch hat der Bau nicht begonnen, noch gibt es keine Genehmigung, noch sind die Antragunterlagen des Betreibers nicht einmal offen gelegt, geschweige denn erörtert. Wir sind also rechtzeitig am Ball und haben daher echte Chancen, das Projekt, dessen Fertigstellung erst für 2014 geplant ist, zu verhindern.
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